Elevator Pitch – Reloaded

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Elevator Pitch – Reloaded

Screen Shot 2015-02-19 at 21.16.24Als Verkäufer oder Verkaufsführungskraft haben Sie sicher schon vom „Elevator-pitch“ gehört. Kannten Sie noch diese alten Paternosteraufzüge, auf die man aufspringen musste? Genau die waren die Grundlage für diesen Begriff. Wer es schaffte in dem kurzen Zeitraum, in dem man die Personen im Aufzug sah, seinen Standpunkt zu erklären, war der Gewinner. Diese Art der Kurzpräsentation erfordert eine genau definierte Struktur, kurz und knackig, und gutes Timing.

Wo sind Elevator-pitches sinnvoll?

Eigentlich kommen sie überall zur Anwendung. Im Zug, im Hotel, im Flugzeug oder auf Messen sind Elevator-pitches die geeignet Methode potenzielle Kunden zu gewinnen. Inzwischen hat dieser Ansatz auch Anwendung auf Homepages und sogar in Emails gefunden. Stark vorgetragene Kurz-Präsentationen gewinnen an Bedeutung!

Wie entwickelt man die Struktur dafür? 3 Fragen führen zum Erfolg:

     + Wer bin ich?
     + Was mache ich?
     + Was haben meine Kunden davon, dass es mich gibt?

Was muss ich sonst noch beachten? Hier gibt es einige Tipps und Tricks:

Wer ist Deine Zielgruppe?

Wen wollen Sie erreichen: Kunden, Partner, Geldgeber? Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers. Was spricht ihn an? Was interessiert ihn am meisten?

An welchem Haken soll die Zielperson anbeissen?

Wer fragt der führt, also beginnen Sie mit einer Frage. Oder Sie haben ein passendes Bild oder eine Metapher zu Hand, super geeignet sind auch spannende Geschichten. Aufmerksamkeit muss jedenfalls erzeugt werden.

Sprechen Sie einfach.

Protzen Sie nicht mit Ihren Fremdwortkenntnissen, Fachbegriffen oder 3-Buchstabenabkürzungen. Am besten Sie üben mit Ihren Kindern. Schöne Bilder verankern sich übrigens besser in Ihrem Gehirn!

Welches Problem lösen Sie wirklich?

Niemand ist grundsätzlich an Ihren Produkten oder Dienstleistungen interessiert, erklären Sie daher nicht Ihr tolles Produkt, sondern lösen Sie das (offensichtlich vorhandene) Problem des Kunden. Verraten Sie aber nie, wie Sie es machen, denn die Neugier ist genau das, was Sie erzeugen müssen.

Was machen Sie anders?

Damit ist nichts anderes wie Ihr USP gemeint. Sie liefern hier die Antwort auf die entscheidende Frage, warum Ihr Gesprächspartner gerade mit Ihnen zusammenarbeiten soll. Also bitte keine langweiligen Verallgemeinerungen, sondern präzise formulierte Nutzen sind hier gefragt.

Dialog schlägt Monolog. Immer.

Wenn Sie rhetorisch in der Champions League beheimatet sind, dann fällt es Ihnen sicher leicht, rhetorische Fragen zu stellen. Wichtig bleibt aber immer Ihre Authentizität, also sprechen Sie so wie mit Ihren Freunden oder Bekannten. Machen Sie ruhig einen Test mit Menschen, die Ihnen nahestehen, sofern sie kritischer Natur sind.

So, ich denke, dass diese Struktur Ihnen sehr bei Ihrer nächsten Kurzpräsentation helfen wird, zu überzeugen. Bedenken Sie Screen Shot 2015-01-28 at 13.37.26jedoch, dass ein Elevator-pitch nicht in jeder Lebenslage hilft. Beim ersten Date sollten Sie ihn jedenfalls nicht versuchen …

Wer übrigens solche Elevator-pitches im Rahmen eines Workshops üben möchte und auch noch 77 andere Methoden kennenlernen möchte, wie man neue Kunden gewinnt, der kann sich hier anmelden oder auf das Bild klicken. Viel Spaß dabei!

Liebe Grüße

Silvia Psaridis

 

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